20 April 2011 1 Kommentar

Die Katzenrassen

Katze im Kratzbaum

Katze im Kratzbaum

Katzen sind, neben Hunden, sicherlich die bekanntesten und am weitesten verbreiteten Begleiter des Menschen. Seien es klassische Haushatzen, wie die Europäisch Kurzhaar, oder extravagantere Züchtungen, wie Manxkatzen oder Sphinx – seit dem sich Anfang des 20. Jahrhunderts die Katzenzucht etabliert hat, sind eine Fülle unterschiedlicher Katzenrassen entstanden. Im Gegensatz zu den Hunden jedoch, die zwecks Übernahme verschiedener Aufgaben, wie beispielsweise zur Bärenjagd oder als Hütehund, gezüchtet wurden und werden, sind sich Katzenrassen wesentlich ähnlicher. Lediglich das Vertreiben von Mäusen und das Leben als Heimtier gehören hierbei zu den Aufgaben der Katzen und machen komplett unterschiedliche Staturen oder Fähigkeiten, wie sie bei der Hundezucht anvisiert werden, unnötig.
Insgesamt gibt es ca. 120 verschiedene Katzenrassen. Auch wenn sie sich hierbei in Felllänge oder Fellfarbe, Statur oder Augen unterscheiden, sind sie sich doch, wie bereits erwähnt, im Grunde alle recht ähnlich. Es gibt keine so prägnanten Unterscheidungen wie beispielsweise zwischen einer Deutschen Bulldoge und einen Chihuahua. Die Katzenrassen allgemein können hierbei in drei verschiedene Kategorien unterteilt werden und zwar in Kurzhaar-, Mittellanghaar- und Langhaarkatzen.

Insgesamt gibt es ca. 65 verschiedene Kurzhaarkatzen. Hierbei handelt es sich um Katzen mit, wie der Name bereits sagt, sehr kurzem Fell. Unter diesen 65 Rassen gibt es zum einen altbekannte und in Deutschland sehr weit verbreitete Rassen, wie die Europäisch, oder auch die Britisch Kurzhaar. Aber auch Exoten, wie die bereits erwähnte Sphinx, oder Don Sphinx Katzen, zählen aufgrund ihres Felles, oder im Falle ihres fehlenden Felles, zu den Kurzhaarkatzen. Gerade Exoten sind hierbei jedoch keine ursprünglich angestrebten Züchtungen. Vielmehr handelt es sich bei diesen um gewisse Gen-Mutationen, die zufällig entstanden sind, dann in die Zucht übernommen und letztlich über Jahrzehnte hinweg stabilisiert wurden.

Die nächste Kategorie von Katzenrassen sind die Halblanghaarkatzen, von denen es ca. 40 verschiedene Rassen gibt. Im Gegensatz zu den Kurzhaarhatzen haben Mittelanghaarkatzen, wie z.B. die Karthäuser Katzen,  ein wesentlich längeres Fell, das auch eine größere Pflege nötig macht. Die Felllänge kann sich hierbei jedoch auch innerhalb dieser Kategorie stark unterscheiden, zählen zu ihr doch, zum einen, bekannte Rasse wie die Maine Clopon oder die Britisch Langhaarkatzen, deren Felllänge schon fast bis zu einer Langhaarkatze reicht. Zum anderen fallen unter diese Kategorie aber auch beispielsweise die Balinesen, die Siam Langhaar, deren Felllänge wiederum nur kurz hinter der einer Kurzhaarkatze liegt. Mittellanghaarkatzen stellen folglich ein Bindeglied zwischen Kurzhaar- und Langhaarkatzen dar.

Die letzte Kategorie von Katzen ist die der Langhaarkatzen. Dies ist die Kategorien mit den wenigsten Katzenrassen, was folglich zeigt, dass die Züchter in dieser Kategorie weniger experimentiert haben bzw. die Notwendigkeit hierzu nicht bestand. So sind nur sechs verschiedene Katzenrassen in dieser Kategorie zu verorten, wobei es sich hierbei um die Angorakatze, die sehr bekannte Perserkatze, die Exotic Langhaar, die Colourpoint, die Non
Pointed Himalayan und die Chinchillakatze handelt.
Die Langhaarkatzen bedürfen aufgrund ihres Felles jedoch einer außergewöhnlichen Pflege und gerade dies macht sie für viele potenzielle Katzenbesitzer sehr unattraktiv. Kämen, waschen und die stetige Kontrolle des Felles im Kampf gegen die Verfilzung stellen ein Problem dar, dem sich viele Menschen nicht stellen wollen.

Elena Butinova -Fotolia

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1 Antwort zu “Die Katzenrassen”

  1. Mr WordPress 20 April 2011 um 17:42 #

    Hallo, das hier ist ein Kommentar.
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